Erster COVID-19-Verurteilter in Belgien erneut bei einem Verstoß erwischt

Der 23 Jahre alte Mann aus Molenbeek, war als erster wegen des Verstoßes gegen die Lockdown-Maßnahmen angeklagt und verurteilt worden. Jetzt wurde der Verurteilte erneut in Gesellschaft mehrerer Freunde auf frischer Tat ertappt. 

Der Mann hatte die Abstandregeln wiederholt nicht eingehalten und bei seiner Festnahme, Ende März, versucht, die Nachbarschaft gegen die Beamten aufzuwiegeln.

Das Brüsseler Strafgericht verurteilte ihn am 24. April zu einer Arbeitsstrafe von 125 Stunden. Obwohl er damals beteuert hatte, nicht wieder rückfällig zu werden, wurde er in der Nacht vom 28. April wieder in Gesellschaft mehrerer Freunde in Sint-Jans-Molenbeek erwischt. Nächste Woche muss er erneut vor dem Richter erscheinen und riskiert eine schwerere Verurteilung von bis zu drei Monaten Gefängnis und 4.000 Euro Bußgeld.