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Fußballnationalteams und Fans organisieren virtuelle Stadionwelle für Gesundheitspersonal - auch Dries Mertens macht mit

Die Fans der belgischen Herren- und Damenfußballmannschaften organisieren, zusammen mit ihren Idolen, eine virtuelle La Ola für die Frauen und Männer, die während der Corona-Krise im Gesundheitssektor an vorderster Front stehen. Die Welle soll auch Spenden für das Rote Kreuz eintreiben. 

Von vollen Tribünen und Mitfiebern im Stadion können die meisten Fußballfans derzeit nur träumen: Die Fußballeuropameisterschaft wurde verschoben und der Neustart der belgischen Meisterschaftsspiele könnte erst im September stattfinden. Ohne Zuschauer in den Stadien, wie viele befürchten.

Damit die Fans nicht aus der Übung kommen, haben der Königliche Belgische Fußballbund und der Fanklub 1895 die Initiative ergriffen, virtuelle Jubelwellen für Ärzte, Krankenpfleger und andere Gesundheitsmitarbeiter zu veranstalten.

Alle sind aufgefordert, ein kurzes Video mit einer La-Ola-Welle zu produzieren und ins Netz zu stellen. Ziel ist es, die längste La-Ola-Welle der Geschichte zu schaffen. Mit der Fantradition sollen nicht die Fußballspieler bejubelt werden, sondern all jene, die seit Ausbruch der Sanitärkrise an vorderster Front stehen. Die Aktion endet am 13. Juni, der Tag, an dem die Roten Teufel ihr EM-Abenteuer begonnen hätte.

Für den guten Zweck

Die Fans werden ebenfalls angefeuert, Geld für das Rote Kreuz zu spenden. Mit den Spendengeldern kann das Rote Kreuz Desinfektionsmittel, Schutzhandschuhe und -masken für seine freiwilligen Helfer kaufen. 

Dries Mertens, Janice Cayman, Jan Vertonghen auf derselben Wellenlänge

Torjäger Dries Mertens hat sein Video bereits gedreht und ins Netz gestellt. Auch die Verteidiger Jan Vertonghen und Thomas Meunier, Janice Cayman von den Red Flames und viele andere haben ihren La-Ola-Dreh gepostet. Wer sich inspirieren lassen will, besucht am besten die Website waveforsupport.be.