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116 neue Coronapatienten in Krankenhäuser eingeliefert - Leichter Anstieg der Hospitalisierungen

In den vergangenen 24 Stunden wurden 116 Coronapatienten in Krankenhäusern in Belgien aufgenommen. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber den vergangenen Tagen. Doch nach Ansicht der Virologen des Corona-Krisenzentrums in Brüssel ist dies ein verspäteter Wochenendeffekt, denn es waren wohl noch nicht alle Fälle vom vergangenen langen Wochenende registriert. 

Seit Dienstag wurden in Belgiens Kliniken wieder 116 Patienten eingeliefert, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben und die daran erkrankt sind. Damit liegt die Zahl der derzeit in Belgien stationär behandelten Covid-19-Patienten bei 2.849 Fällen. 646 dieser Patienten liegen auf Intensivstationen - ein Status Quo gegenüber dem Vortag.

Nach dem langen ersten Maiwochenende sind zudem weitere 339 zusätzliche Sterbefälle gemeldet worden - alleine 110 in den vergangenen 24 Stunden. 59 davon starben in einem Pflege- oder Seniorenwohnheim und 51 in Krankenhäusern. Das bedeutet, dass in unserem Land 8.339 Menschen an den Folgen einer Infizierung mit dem Coronavirus gestorben sind.

Seit Dienstag durften aber auch wieder 290 Patienten das Krankenhaus verlassen. Damit konnten hierzulande schon 12.731 Patienten entlassen werden, weil sie als genesen gelten. Einige von ihnen, z.B. solche, die länger an Beatmungsgeräten intubiert wurden, müssen aber noch eine Zeit lang in die Reha, um ihre Kondition und ihre Muskelmasse wieder in den Griff zu bekommen.

In den vergangenen 24 Stunden wurden aber auch 272 neue Covid-19-Ansteckungen registriert. Damit haben sich bis heute 50.781 Personen mit diesen Virus infiziert. 

„Die Zahl der Krankenhausaufnahmen ist wieder leicht gestiegen. Das ist wahrscheinlich eine Kompensierung des Wochenendeffekts. Ich erwarte, dass dies in den kommenden Tagen wieder sinken wird“, sagte Steven Van Gucht, Virologe im belgischen Covid-19-Krisenzentrum am Mittwoch im Rahmen des Pressebriefings des staatlichen Gesundheitsamts in Brüssel, Sciensano.