© Zeb Baemen

Hooverphonic steht im Finale des digitalen Eurosongfestivals

Die flämische Band Hooverphonic sollte Belgien eigentlich beim diesjährigen Eurovisions-Songfestival in Rotterdam vertreten, doch aufgrund der Coronaepidemie findet auch dieses Megaevent nicht statt. Doch die Fans dieses Wettbewerbs hatten online ein eigenes Festival organisiert und dabei konnten die aktuellen Videos der qualifizierten Band bewertet werden.

Insgesamt 21 Fansites und Fanblogs des Songfestivals hatten dazu ihre Kräfte gebündelt und als inoffiziellen Wettbewerb die Videos der teilnehmenden Länder bzw. Bands zur Bewertung vorgeschlagen. Am Dienstagabend fand dann das erste Halbfinale statt und hier konnte Hooverphonic mit dem Song „Release me“ überzeugen (Video unten).

In diesem ersten Halbfinale konnten auch Malta, Litauen, Aserbeidschan, Russland, Rumänien, Israel, Schweden, Norwegen und auch Australien einen Finalplatz ergattern.

Dieses Online-Eurosongfestival findet nach den gleichen Voraussetzungen statt, wie das echte ESC-Event. Deshalb gab es auch pro Land eine Jury.

Aus belgischer Sicht gehören dazu Sam Jaspers, der Direktor der belgischen Chartliste „Ultratop“, quasi die belgische „Hitparade“, und auch VRT-Nachrichten und Musikjournalist André Vermeulen gehört dazu. Kollege Vermeulen gilt im belgischen Bundesland Flandern als DER Kenner der Geschichte dieses Festivals.