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Island gewinnt alternativen Eurovision Song Contest online, Belgien wird Fünfter

Island hat den alternativen Eurovision Song Contest "Eurostream 2020" gewonnen. Dieser wurde online abgehalten. Das " eigentliche " Festival hätte in wenigen Tagen in den Niederlanden stattfinden sollen, wurde aber wegen des Coronavirus um ein Jahr verschoben. Fanclubs und Webseiten des Eurovision Song Contest beschlossen daraufhin, eine Online-Version, Eurostream 2020, zu veranstalten, und diese Veranstaltung wurde am gestrigen Samstagabend abgehalten. Belgien belegte mit "Release me" von Hooverphonic den fünften Platz.

Der Eurovision Song Contest hätte nächste Woche in Rotterdam stattfinden sollen, wurde aber wegen des Coronavirus verschoben. Zum ersten Mal in ihrer 65-jährigen Geschichte wurde die Veranstaltung abgesagt bzw. verschoben. Nächstes Jahr findet der Eurovision Song Contest deshalb in den Niederlanden statt. Alle teilnehmenden Länder müssen allerdings neue Lieder einreichen.

21 Eurovision Song Contest Fanseiten, Blogs und Podcasts mit der belgischen Webseite Song Contest.be wollten das Event in diesem Jahr nicht einfach so verstreichen lassen. Deshalb stellten sie einen alternativen Eurovision Song Contest zusammen, der dem echten so ähnlich wie möglich sein sollte, Eurostream 2020, nur dass er nicht im Fernsehen, sondern nur online ausgestrahlt werden sollte.

Genau wie beim echten Festival würde ein Gewinner gewählt, der zu 50 Prozent von einer professionellen Jury und zu 50 Prozent durch eine Publikumsabstimmung ermittelt würde. Für Belgien bestand die Fachjury aus dem VRT-Journalisten und Liedwettbewerbskenner André Vermeulen und dem Ultratop-Direktor Sam Jaspers.

5. Platz für Belgien

Letzte Woche gab es zwei Halbfinale, an denen alle 41 beteiligten Länder teilnahmen. Für dieses Finale, das am gestrigen Samstag stattfand, wurden 26 Länder ausgewählt. Ein Finale mit der klassischen Wertung und einer großen Anzeigetafel, genau wie beim offiziellen Eurovision Song Contest.

Der isländische Beitrag "Think about things" von Daði og Gagnamagnið gewann die meisten Punkte. Nicht überraschend, denn auch für den eigentlichen Eurovision Song Contest wurde Island als Favorit gehandelt.

Mit 434 Punkten schaffte es Island mit großem Vorsprung an die  Spitze. Auf die Plätze 2 und 3, kämpften sich Litauen (303) und Russland (287). "Release me" von Hooverphonic, erhielt mit 278 Punkten einen erfreulichen fünften Platz.

Sehen Sie hier den Gewinner

Sehen Sie hier die belgische Einsendung von Hooverphonic

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