Geschäfte nach 8 Wochen wiedereröffnet: Lange Schlangen vor den Eingängen

Zum ersten Mal seit Mittwoch, dem 18. März, öffneten an diesem Montagmorgen wieder Läden mit nicht lebensnotwendigen Gütern. 8 Wochen lang hatten im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus alle Geschäfte mit Ausnahme von Apotheken, Zeitungsläden und Geschäften, die Lebensmittel und/oder Tierfutter verkauften, geschlossen. In der Zwischenzeit wurden die Regeln leicht gelockert, so dass z.B. auch wieder Telefonläden erlaubt wurde, Handys oder Telefone zu verkaufen.

Nun sind also auch die Geschäfte, die nicht lebensnotwendige Waren verkaufen, an der Reihe und dürfen zum ersten Mal nach fast 8 Wochen wieder öffnen. Die Wiedereröffnung hat zu langen Warteschlangen vor den Läden geführt, die alle strenge Regeln der Hygiene und des sozialen Abstands  befolgen müssen. Ein Kunde pro 10m² ist die Regel. Andere Kunden müssen draußen warten, wobei eine soziale Distanzierung von 1,5 m eingehalten werden und gewartet werden muss, bis genügend Platz im Laden vorhanden ist, um hereingelassen zu werden. Mundmasken werden empfohlen, sind aber nicht obligatorisch.

Vor der Filiale des Discounters Action, in der Nähe des VRT-Rundfunkzentrums in der Brüsseler Gemeinde Schaarbeek, hatten sich schon bei der Eröffnung am Morgen lange Schlangen gebildet.

„Hunderte von Menschen stehen hier Schlange, es ist eine einzige endlose Schlange. Die Kunden, die aus dem Laden kommen, haben volle Wagen. Dies führt manchmal zu Konfrontationen  mit anderen Kunden. Zum Beispiel hatte hier jemand zehn Schachteln Einweghandschuhe gekauft“, berichtet ein VRT-Kollege, der diese Situation vor Ort beobachten konnte.

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