Die Badeorte an der belgischen Nordseeküste wollen den Tourismus in Phasen wieder in Gang bringen

Die Bürgermeister der Küstenbadeorte halten daran fest, den Tourismus an den hiesigen Stränden in Phasen wieder in Gang zu bringen. Bei einem gemeinsamen Treffen der Bürgermeister mit dem Gouverneur der Provinz Westflandern, Carl Decaluwé, wurde vereinbart, zuerst die Menschen wieder zurückkommen zu lassen, die in ihren Ortschaften eine Zweitwohnung besitzen. 

Die Städte und Gemeinden an der belgischen Nordseeküste in der Provinz Westflandern halten nach wie vor an dem Vorhaben fest, zuerst die Menschen mit einem Zweitwohnsitz an der Küste zulassen. In einer weiteren Phase können dann die Übernachtungstouristen wieder kommen, die Zimmer in Hotels, Pensionen, in einem Bed&Breakfast oder einer Ferienwohnung gebucht haben oder die Ferien auf einem Campingplatz machen wollen. Erst zu allerletzt sind die Tagestouristen willkommen, die gleichzeitig mit der Wiedereröffnung von Restaurants und Cafés anreisen dürfen.

Bei dem Treffen mit dem Provinzgouverneur kam aber auch heraus, dass die Bürgermeister vor jedem Schritt den Entscheidungen und Empfehlungen des Nationalen Sicherheitsrates folgen werden. Aus diesem Grunde stehen für die jeweiligen Phasen noch keine genauen Daten fest. Der Nationale Sicherheitsrat aus der Premierministerin, den Vizepremiers, den Ministerpräsidenten aus Ländern und Regionen und Vertretern des Corona-Krisenzentrums trifft sich an diesem Mittwoch wieder, um die nächsten Lockerungen der Coronamaßnahmen vorzubereiten, die ab Montag, den 18. Mai, möglich werden.

Sicher ist schon jetzt, dass in diesem Sommer an der belgischen Küste keine Events stattfinden können, dass es in den Stadtzentren und auf den Strandpromenaden „Verkehrsregel“ für Fußgänger geben wird und dass Strände, an denen sich zu viele Menschen aufhalten und die Abstandsregeln nicht mehr einhalten (können), auch geräumt werden können. Die Bürgermeisterversammlung und der Gouverneur wollen dabei bis zu 140 zusätzliche Polizisten einsetzen, von denen die Bundespolizei 40 Beamte stellen soll. Die 100 weiteren Polizisten stellen die Einheiten der Lokalpolizei aus den Städten und Gemeinden der Provinz Westflandern.