Frostschäden trüben die Aussichten bei einigen Winzern in der Provinz Limburg

Einige Winzer im Haspengau, eine Agrarregion in der flämischen Provinz Limburg, die für ihren Obst- und Weinanbau bekannt ist, haben in den vergangenen Nächten große Probleme mit den frostigen Temperaturen gehabt. Hier sorgen die „Eisheiligen“ wohl für eine schlechte Weinlese, denn bis zu einem Viertel der Reben gingen schon verloren.

Der Nachtfrost der vergangenen Nächte hat dort vor allem in den tiefer gelegenen Gegenden für schwere Schäden gesorgt, wie der VRT-Regionalsender Radio 2/Limburg meldete. Schon am Mittwochmorgen gab das Weinschloss von Genoelselderen in Riemst an, dass 5 von insgesamt 22 Hektaren des Weinanbaugebiets verloren seien.

Auch bei der Weindomäne Gloire de Duras in Sint-Truiden sind Weinstöcke erfroren, doch dieses Mal konnte einiges mit Feuertöpfen und mit Warmluftpumpen gerettet werden. Doch in Sint-Truiden hatte der Nachtfrost in der vergangenen Woche Schäden angerichtet, denn da hatte es unangekündigt gefroren.

Bei den Kollegen der Domäne Hoenshof in Borgloon schlug der Frost in den vergangenen Nächten ebenfalls in den niedrigeren Lagen zu. Hier hat man aber das Schlimmste verhindern können, in dem man gemeinsam mit den benachbarten Obstbauern die ganze Nacht Feuer angezündet hatte.

Sicher ist schon jetzt, dass es in diesem Jahr weniger Wein aus dem Haspengau geben wird, denn die Lese wird weniger Trauben ergeben. Die Weinanbaugebiete entlang des Ufers der Maas in der Provinz Limburg wurden die Trauben und die Weinstöcke bisher von Frostschäden verschont, doch die „Eisheiligen“ sind noch nicht vorbei. Hier aber scheinen die Winzer gut vorbereitet zu sein.