307 neue Corona-Infizierte, aber derzeit insgesamt weniger als 2.000 Corona-Patienten in den Krankenhäusern

Belgien hat in den letzten 24 Stunden 60 Todesfälle verzeichnet. Das hat das föderale Forschungszentrum Sciensano an diesem Donnerstag in seinem täglichen Bulletin über die Coronavirus-Epidemie mitgeteilt. Im gleichen Zeitraum wurden 307 neue Corona-Fälle festgestellt und 81 neue Krankenhauseinweisungen registriert. 173 Personen sind aus dem Krankenhaus entlassen worden. Damit befinden sich derzeit weniger als 2.000 Corona-Patienten in den Krankenhäusern in Belgien.

  • Von den 60 Todesfällen (31 in Flandern, 20 in Wallonien und 9 in Brüssel) wurden 30 in Krankenhäusern und 29 in Altenheimen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden in Belgien insgesamt 8.903 Todesfälle registriert, davon 4.567 in Senioreneinrichtungen (1.033 bestätigte Fälle).
  • Am Donnerstag waren 1.966 Krankenhausbetten, davon 407 Betten auf der Intensivstation, mit Covid-19 bestätigten Patienten belegt. Die Gesamtzahl der belegten Betten sank im Vergleich zum Vortag um 119 Einheiten (davon 20 auf der Intensivstation).
  • In den letzten 24 Stunden wurden 307 neue bestätigte Fälle gemeldet, davon 186 (61%) in Flandern, 90 (29%) in Wallonien und 31 (10%) in Brüssel.
  • Bisher gibt es 54.288 bestätigte Covid-19-Fälle: 30.251 (56%) in Flandern, 17.458 (32%) in Wallonien und 5.535 (10%) in Brüssel. Für 1.044 Fälle (2%) waren keine Daten zum Wohnort verfügbar.

Virologe Van Ranst: "Kindern eine Perspektive geben!"

Der Virologe Marc Van Ranst schlägt vor, dass es vielleicht an der Zeit wäre, den Kindern ein wenig mehr Perspektive zu geben. "Ich hoffe, dass es beim nächsten Sicherheitsrat um Kinder gehen wird", sagte er im VRT-Radio am Morgen und schließt sich damit dem flämischen Jugendminister Benjamin Dalle (CD&V) an. "Damit wir Entscheidungen über Jugendlager und Spielplätze bekommen und Kinder wieder Kinder sein können. Es wäre ein schönes Signal, wenn es beim nächsten Sicherheitsrat darum ginge."

Und warum gibt es Lockerungen für Sportvereine, aber nicht für Jugendbewegungen? "Das ist nicht immer hundertprozentig erklärbar", räumte er ein. "Es geht vor allem darum, dass nicht alles auf einmal gemacht werden kann. Und dann muss man schwierige Entscheidungen treffen." Zur Verdeutlichung: das sind politische Entscheidungen, nicht die Entscheidungen der Experten.