Mini-Europa

Spuren von Corona und Brexit: Mini-Europa ab Montag wieder geöffnet

Nach der Winterpause, die acht Wochen länger gedauert hat, als geplant, darf der Freizeitpark Mini-Europa in Brüssel wieder besucht werden. Nicht ohne die Gesundheitsschutzmaßnahmen infolge der Corona-Pandemie zu beachten. Aber auch der Brexit geht nicht unbemerkt an der Kulisse aus Sehenswürdigkeiten in Miniatur, die in Mini-Europa geboten werden.

Nach der Winterpause, die acht Wochen länger gedauert hat, als geplant, darf der Freizeitpark Mini-Europa in Brüssel wieder besucht werden. Nicht ohne die Gesundheitsschutzmaßnahmen infolge der Corona-Pandemie zu beachten. Aber auch der Brexit geht nicht unbemerkt an der Kulisse aus Sehenswürdigkeiten in Miniatur, die in Mini-Europa geboten werden.

Wer den Freizeitpark auf dem Heizel-Plateau im Norden von Brüssel besuchen will, muss jetzt telefonisch oder online reservieren. „Wir möchten die Besucher besser über den Tag verteilen und nur eine begrenzte Anzahl gleichzeitig zulassen“, sagt Direktor Thierry Meeùs: „Besucher müssen sich auch an den Einbahnverkehr halten und können im ganzen Park aufgestellte Gelspender nutzen.“

Das schlimmste Jahr je

Einen Besucheransturm erwartet der Park ohnehin nicht: „Normalerweise stellen ausländische Besucher 80 Prozent der Kundschaft dar. Dass sie vorläufig ausbleiben, kann der potenzielle Inlandsbesucher nicht wettmachen. 2020 wird das schlimmste Jahr je“, befürchtet Meeùs.

Wink mit dem Zaunpfahl

Während der Zwangspause haben die Mitarbeiter von Mini-Europa nicht still gesessen. Die Anlage wurde auf den neuesten Stand gebracht. Das erkennt man auch an der Darstellung der britischen Sehenswürdigkeiten: Eine gestrichelte Linie zieht eine Grenze zwischen Big Ben und dem Festland. Die Gestalter erinnern auch mit dem Zollamt und einem Boris Johnson mit Vorschlaghammer – in Miniatur selbstverständlich – an den Brexit.

Auch im perfekten Europa des Brüsseler Freizeitparks hat die internationale Aktualität ihre Spuren hinterlassen.