Nach Corona: Flandern investiert 2,2 Milliarden Euro in Mobilität und öffentliche Arbeiten

Die flämische Regierung will während des erwarteten Wirtschaftsaufschwungs nach der Corona-Krise ein hohes Investitionstempo beibehalten und noch in diesem Jahr 2,2 Milliarden Euro in Mobilität und öffentliche Arbeiten investieren. Dies gab die zuständige flämische Landesministerin Lydia Peeters (Open VLD) am Samstag bekannt.

Die 2,2 Milliarden Euro sind für 924 Projekte vorgesehen. So sind beispielsweise 180 Millionen Euro für eine Reihe von Arbeiten an der Brüsseler Ringautobahn vorgesehen und weitere 165 Millionen Euro für Arbeiten an der Antwerpen Oosterweel-Verbindung vorgesehen.

Außerdem sind 180 Millionen Euro für Arbeiten zur Erhöhung der Sicherheit an bestimmten gefährlichen Straßenkreuzungen, für die Installation von Radarsystemen und für die Radverkehrsinfrastruktur eingeplant.

Was die flämischen Häfen betrifft, so werden sie von Investitionen in Höhe von fast 520 Millionen Euro profitieren. Schließlich wird der öffentliche Nahverkehr mit ein zusätzlichen Finanzierung von 83,5 Millionen Euro für rollendes Material, 60 Millionen Euro für die Instandhaltung des Straßenbahnnetzes und fast 10 Millionen Euro für die Umgebung der Haltestellen rechnen können.