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Tag gegen Homophobie: Riesige Regenbogenflagge auf dem gotischen Rathausplatz in Brüssel

Auf den Tag genau vor 30 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste der psychischen Erkrankungen gestrichen. Aus diesem Grund wurde der 17. Mai zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie ausgerufen. Auch in Corona-Zeiten will Brüssel  Flagge zeigen und ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und ein friedvolles Miteinander setzen.

Die Regenbogenfahne gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt der Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht. In zahlreichen Kulturen steht sie weltweit für Aufbruch, Veränderung und Frieden.

Das Europäische Parlament betonte im Januar 2006, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das Schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie und Hassgewalt, der alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind.

Allerdings gibt es nach wie vor Probleme: Es gibt nach wie vor Berichte über Gay-Bashing, während heute bekannt wurde, dass jeder sechste Schiedsrichter im belgischen Fußball in den letzten beiden Spielzeiten mit Homophobie konfrontiert war.  

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