16- bis 30-Jährige: wegen Coronakrise in Geldnot

Eine Umfrage des belgischen Bankenverbands Febelfin hat ergeben, dass rund 45 Prozent der 16- bis 30-Jährigen wegen der Coronakrise in Geldnot stecken. Die Krise trifft aber nicht alle Befragten mit derselben Härte.

Weil der Studentenjob in der Ausgangssperre wegfiel oder weil die Eltern in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, spüren viele junge Leute die Auswirkungen der Gesundheitskrise auch in ihrem Geldbeutel. Das Marktforschungsbüro Indiville hat im Auftrag von Febelfin 1.000 junge Leute zwischen 16 und 30 Jahre befragt.

45 Prozent gaben an, Geldsorgen zu haben, 13 % bezeichneten diese sogar als ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten.

Vier von zehn jungen Leuten bis 26 Jahre sagten aus, ihr Studentenjob sei wegen des Lockdowns gestrichen worden. Jeder sechste Befragte bekam zu hören, sein Taschengeld werde reduziert.

Jeder zehnte junge Erwachsene ab 25 Jahre ist zurzeit in Kurzarbeit.

35 % ist sich auch bewusst, dass die Coronakrise finanzielle Folgen für die Eltern hat und diese Folgen auch die Kinder treffen.

Je älter die Kinder sind, desto weniger finanzielle Unterstützung erhalten sie von den Eltern. 34 % der 26- bis 30-Jährigen geben an, dass ihre Eltern ihnen finanziell nicht unter die Arme greifen können.

48 Prozent befürchten auch,  dass sie in Coronazeiten nicht genügend sparen können.