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300 Besitzer einer Zweitwohnung an der Küste oder in den Ardennen klagen gegen den Staat

Weil sie ihre Zweitwohnung an der Küste oder in den Ardennen seit der Verhängung der Corona-Ausgangsbeschränkungen nicht mehr betreten dürfen, haben 300 Besitzer einer zweiten Wohnung Klage gegen den belgischen Staat eingereicht. 

Die Kläger werfen dem Staat vor, es gäbe keine rechtliche Handhabe für das Verbot. Sie fordern eine Entschädigung von 50 Euro pro Tag, an dem sie ihre Zweitwohnungen nicht betreten dürfen, und mit Rückwirkung bis zum 23. März.

Den neuesten Informationen des nationalen Krisenrates zufolge, sollen Zweitwohnungsbesitzer erst ab dem 8. Juni wieder einziehen dürfen.

Die Kläger wollen selbst die Entscheidung treffen können, ob sie den Lockdown zu Hause oder in ihrer Zweitwohnung verbringen dürfen. Eine Facebook-Seite für die Besitzer von Zweitwohnungen in Belgien zählt über 7.000 Mitglieder.

Inzwischen fordern auch der flämische Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) und die flämische Tourimusministerin Zuhal Demir (N-VA), dass das Verbot vor der dritten Phase der Lockerung ab dem 8. Juni aufgehoben wird.