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Brussels Airlines: Direktion und Gewerkschaften verhandeln über Stellenabbau

Zum ersten Mal, seitdem Brussels Airlines am vergangenen Dienstag den neuen Geschäftsplan und die Streichung von bis zu 1000 Stellen bekanntgegeben hatte, sind die Unternehmensleitung und die Gewerkschaften am Montag zu Verhandlungen zusammengetroffen. Die in Belgien ansässige Lufthansa-Tochter hat schwer unter der Coronakrise zu leiden und muss an vielen Stellen sparen.

Für die Gewerkschaften hat der Erhalt von Arbeitsplätzen höchste Priorität. Dennoch wird es zu Gehaltskürzungen bei gleichzeitiger Arbeitszeiterhöhung für die Beschäftigten kommen, die nach der Sanierung noch bleiben dürfen.

Die rund 4.200 Beschäftigten der Fluggesellschaft haben viele Fragen und große Ängste. Für viele junge Mitarbeiter zerbreche ein Traum, bedauerte einer der Gewerkschaftsvertreter.