Märkte, Museen, Friseure, Sportklubs, Schulen … Heute beginnt Phase zwei der Lockerung

Nach Phase 1a am 4. Mai und 1b am 11. Mai treten am 18. Mai neue Lockerungen der Schutzmaßnahmen infolge der Coronakrise in Kraft. Insbesondere dürfen der Schulunterricht und der Betrieb in verschiedenen Wirtschaftssektoren wieder aufgenommen werden. Am 8. Juni soll es eine dritte Lockerungsphase geben.

Nachdem die Schulen bereits am Freitag Probe laufen durften, hieß es am Montagmorgen für viele Schüler in den Primar- und Sekundarschulen wieder „Schule hat begonnen“. Allerdings wird der Unterricht nur teilweise, d. h.  für Klassen des ersten, zweiten und sechsten Primarschuljahres sowie für die Abiturklassen. Kindergärten bleiben vorläufig geschlossen.

Erstmals seitdem Lockdown am 13. März dürfen auch Sportklubs und -zentren wieder öffnen. Trainieren im Verein ist wieder erlaubt, sofern das Training draußen und für maximal 20 Personen abgehalten wird. Die Anwesenheit des Trainers oder eines Verantwortlichen und die Einhaltung eines Abstands von 1,5 Metern sind Vorschrift. Wettkämpfe bleiben bis zum 31. Juli verboten.

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Friseure, Fußpfleger, Nagel-, Tattoo- und Piercingstudios haben seit Montag auch wieder geöffnet. Allerdings nur nach Termin und mit Mund- und Nasenschutz sowohl für die Betreiber als auch für die Kunden.

Ab sofort dürfen auch wieder Märkte abgehalten werden. Maximal 50 Marktstände und vorgezeichnete Einkaufswege sind Voraussetzung für die Wiedereröffnung. Marktkrämer müssen auch Mund- und Nasenschutz tragen. Für die Kunden das Tragen einer Maske beim Marktbesuch empfohlen.

Wer vom Neustart der Museen, Sehenswürdigkeiten und Tierparks profitieren möchte, muss im Voraus Tickets reservieren. Auch hier gilt: Sicherheitsabstand, vorgezeichnete Besuchswege und maximal zugelassene Besucheranzahl einhalten.

Hochzeiten und Trauerfeiern: maximal 30 Anwesende

Die Zahl der Anwesenden auf einem Begräbnis oder einer Hochzeit wird auf 30 erhöht. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Nach dem offiziellen Teil sind keine Empfänge oder Essen erlaubt.

Wieder begrenzte Besuchsmöglichkeiten in den Seniorenheimen

Seit dem 12. März waren Besuche bei den Bewohnern der Wohn- und Pflegeheime wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus verboten. Senioren gelten als Risikogruppe. Inzwischen scheint die Lage in den Seniorenheimen unter Kontrolle. Ab sofort ist der Besuch einer einzigen Person wieder zugelassen. Umarmen oder Hände schütteln bleibt aber weiterhin verboten.

 

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