Laurie Dieffembacq

Jetzt ist es offiziell: Roberto Martinez bleibt Trainer der Roten Teufel

Wie erwartet, hat Belgiens Nationalcoach Roberto Martinez (46) die Verlängerung seines Vertrags unterzeichnet. Damit bleibt der Spanier bis 2022 Trainer der belgischen Fußball-Nationalmannschaft, also bis zur nächsten Weltmeisterschaft. Martinez sagte dazu im Rahmen einer online geführten Pressekonferenz, dass jetzt nicht die Zeit sei, die Roten Teufel zu verlassen.

Roberto Martinez und seine Familie freuen sich über diese eigentlich erwartete Vertragsverlängerung: „Ich bin glücklich darüber, dass wir unser ambitioniertes Projekt gemeinsam weiterführen. Wir fühlen uns von Belgien adoptiert.“ Der Trainer wurde und wird immer wieder in Zusammenhang mit international renommierten Vereinen in Verbindung gebracht, bleibt jedoch unserem Land treu, wie er am Mittwoch unterstrich.

Martinez hält die fußballerischen Arbeitsbedingungen in Belgien für sehr gut und ihn überzeugte auch die Tatsache, dass der belgische Fußball international in die Zukunft blickt: „Wir geben uns nicht mit dem zufrieden, was wir erreicht haben, sondern wir wollen mehr.“ Unter Martinez spielte die belgische Nationalmannschaft bisher 43 mal, wobei sie 34 mal gewann, sechsmal unentschieden spielte und nur drei Niederlagen kassierte.

Unter Martinez sind die Roten Teufel so erfolgreich, wie nie zuvor

Dass die Fußball-Europameisterschaft wegen Corona verlegt werden musste, habe in diesem Hinblick auch für ihn einiges verändert, so der Spanier: „Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, die Verbindung mit den Roten Teufel zu beenden. Wir haben die Nations League, die Europameisterschaft und die nächsten Qualifikationsspiele vor uns.“

Martinez trainiert die Roten Teufel seit 2016 und erreichte mit ihnen bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren den dritten Platz. Damit ist auch er für den größten Erfolg in der belgischen Fußballgeschichte mitverantwortlich… Vielleicht bleibt der Spanier auch bei den Roten Teufeln, weil er bei ihnen das Potential für mehr sieht, zumindest im Hinblick auf die anstehende EM im nächsten Jahr: „Ich glaube an die Spieler, an die Mannschaft und an unsere Fans.“ 

2018 Getty Images
Jan De Meuleneir/Photo News

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