FLIP FRANSSEN

Der wallonische Tourismusverband freut sich auf flämische Besitzer von Ferienwohnungen

Menschen mit einem Zweitwohnsitz an der Küste oder in den Ardennen erhielten am Mittwochabend die Nachricht, dass sie dort wieder willkommen sind. Auch in der Wallonie freut man sich über diese Entwicklung. In dieser südbelgischen Region besitzen Flamen ungefähr 26.000 Zweitwohnungen, die meisten davon in den Provinzen Luxemburg und Namur.

Morgan Vander Linden vom wallonischen Fremdenverkehrsamt erklärte im VRT-Frühstücksradio, sie freue sich, dass die Menschen endlich wieder in ihre Ferienwohnungen zurückkehren können. Was die Sicherheit betreffe, macht Vander Linden sich keine Sorgen.

"Wallonien ist einfach weniger dicht bevölkert als Flandern. Es gibt viel Raum zum Wandern in der Natur und in den Wäldern. Es ist hier viel einfacher, den Sicherheitsabstand einzuhalten", so Vander Linden.  Aber Wallonien hat auch einige "Hotspots", wie die Höhlen von Han, die Burg von Bouillon, Pairi Daiza und so weiter. Können diese Attraktionen ohne Angst vor einer Corona-Infektion besucht werden?

 "Ich möchte feststellen, dass die Höhlen noch nicht geöffnet sind, aber die Domäne und der Wildpark schon. Da hier mit Reservierungen gearbeitet wird, kann die Zahl der Besucher genau im Auge behalten werden".

Dennoch will der wallonische Tourismusverband alles tun, um die Menschen so weit wie möglich über das gesamte Gebiet zu verteilen. "Es gibt noch so viele verborgene Juwelen zu entdecken, vor allem im Hennegau, denken Sie nur an die hängenden Gärten von Thuin und das industrielle Erbe in der Nähe von Lüttich", schwärmt Morgan Vander Linden.