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Hotel- und Gaststättengewerbe will Klarheit für Wiedereröffnung

Mit der Wiedereröffnung des niederländischen Gastgewerbes am 1. Juni nimmt auch der Druck in Flandern zu. Horeca Vlaanderen besteht auf Klarheit für die mehr als 60.000 Unternehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe. "Es muss wirklich diese Woche sein", sagt CEO Matthias De Caluwe in "De Zondag". "Wenn wir nichts tun, werden mehr als 20.000 Arbeitsplätze verloren gehen."

Der nächste Nationale Sicherheitsrat ist für den 3. Juni geplant, doch laut De Caluwe komme ein Abwarten bis dahin nicht in Frage. "Die Zeit zwischen einer Entscheidung an diesem Tag und einer möglichen Eröffnung ab dem 8. Juni ist einfach zu kurz".

Zuvor hatte sich gezeigt, dass sich der Umsatzverlust für das Hotel- und Gaststättengewerbe durch die Einschränkungen wegen des Coronavirus bis zum 8. Juni auf rund 3,9 Milliarden Euro beläuft.

Daneben zeigt eine Umfrage, dass sechs von zehn Unternehmern im Gastgewerbe befürchten, in diesem Jahr Mitarbeiter entlassen zu müssen. "Unser Sektor hatte schon vor der Coronakrise zu kämpfen. Ohne ein Paket zusätzlicher Unterstützungsmaßnahmen wären die Folgen immens", so De Caluwe.

"Am Dienstag werden wir im Parlament mehrere Szenarien erläutern. Es ist ganz einfach: Wenn wir nichts unternehmen, werden in den nächsten zwölf Monaten zwischen 20.000 und 36.000 Arbeitsplätze verloren gehen", warnt der Spitzenmanager von Horeca Vlaanderen.

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