Nicolas Maeterlinck

In Flandern gehen etwa 197 Millionen Liter Trinkwasser pro Tag "verloren"

In Flandern gehen etwa 17% des Trinkwassers "verloren", das sind etwa 197 Millionen Liter pro Tag. Dies berichtet der flämische Parlamentarier von den Grünen, Johan Danen (Groen), am Samstagabend auf der Grundlage des VMM-Berichts 'Drinkwaterbalans voor Vlaanderen 2018' (dt.: Trinkwasserbilanz für Flandern 2018).  Dies betrifft hauptsächlich Leckverluste (97%).

Laut Danen zeige der Bericht auch, dass der Prozentsatz des nicht registrierten Verbrauchs in Flandern jährlich zunehme.

"Was insbesondere auffällt: Dieser nicht erfasste Verbrauch schwankt stark zwischen den verschiedenen Trinkwasserversorgern, und besonders De Watergroep (24,1 Prozent) und Farys (20,9 Prozent) fallen im negativen Sinne auf", so Danen. "Pidpa schneidet mit 10,1 Prozent gut ab. Ferner ist der Anstieg der nicht verbuchten Verluste bei der De Watergroep stärker ausgeprägt als bei den anderen Trinkwasserunternehmen. Selbst wenn man die Eigenschaften der Rohre berücksichtigt, ist dies eine hohe Zahl".

 Danen stellte bereits eine schriftliche Frage zu den Trinkwasserproblemen in Overijse (De Watergroep). Nach Ansicht des Volksvertreters seien Investitionen in das Netz dringend erforderlich, um "diese gigantischen Wasserverluste" zu verringern.

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