Sehr ruhiges Himmelfahrtswochenende an der Küste

An der Küste war es in den letzten Tagen sehr ruhig, trotz der Lockerung der Coronamaßnahmen. Aufgrund des weniger guten Wetters und des starken Windes waren weder der Seedeich überfüllt noch die Einkaufsstraßen. "Wir sind zufrieden", heißt es in verschiedenen Polizeizonen.

Die Geschäfte dürfen erneut öffnen, Besucher mit Zweitwohnungen sind wieder willkommen, und die Polizei kontrolliert kaum noch auf unnötige Fahrten. Trotzdem war es an der belgischen Küste keineswegs überfüllt. "An einem verlängerten Wochenende ist es immer ein bisschen voller, aber wir sind zufrieden", sagt Ine Deburchgraeve von der Polizeizone Westküste.

"Es kam höchstens zu einigen wenigen Zwischenfällen. Zum Beispiel stellen wir fest, dass Leute aus Frankreich immer noch von Zeit zu Zeit die Grenze überqueren, um Tabak zu kaufen, obwohl sie wissen, dass dies nicht erlaubt ist. 'Hier ist es billiger', sagen sie. Es gab auch eine Gruppe junger Leute aus Mons, die an die Küste gefahren waren, um Pommes Frites zu essen und spazieren zu gehen. An einer Straßenbahnhaltestelle wurden unsere Beamten sogar von zwei jungen Leuten, die meinten, sie müssten in der Straßenbahn keine Maske tragen, beschimpft."

Auch in Blankenberge war es sehr ruhig. Am Donnerstag wurden einige Leute aus Wallonien am Bahnhof angehalten, weil sie einen Tag am Strand verbringen wollten, aber ansonsten war es sehr ruhig. Wegen des starken Windes kamen Strandspaziergänge nicht in Frage, und auch die Einkaufsstraßen waren nicht überfüllt. Das Gleiche gilt für die Polizeizonen Ostende und Damme/Knokke-Heist: sehr ruhig, wenig Leute und es wurden kaum Bußgelder ausgestellt.

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