Trockenheit und Brandgefahr: Die Natur leidet unter anhaltendem Regenmangel

Die Brandgefahr in den Naturschutzgebieten in den Provinzen Antwerpen und Limburg ist von Orange auf Rot hochgestuft worden. Die Behörde Natuur en Bos warnt vor extrem hoher Brandgefahr sowohl in den Wäldern als auf den offenen Heideflächen. Besucher sollen sich unter diesen Umständen fernhalten.

Die anhaltende Trockenheit, das warme Wetter und ein heftiger Ostwind fachen die Gefahr eines Brandes in der Natur an. Die Natuur-en-Bos-Behörde hat daher alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen und die Alarmstufe Rot ausgerufen.

Rot bedeutet, dass von Spaziergängen durch die Wälder und Naturgebiete abgeraten wird. Aus praktischen Gründen kann der Zugang nicht gesperrt werden. „Wer dennoch wandern will, sollte am Waldrand und außerhalb der Naturgebiete bleiben“, betont Jeroen Denaeghel von Natuur en Bos.

Verwalter und Feuerwehr sind in Alarmbereitschaft und haben zusätzliches Material und Personal angeheuert. Die Feuerwachttürme sind bemannt.

Dass ausgerechnet in Antwerpen und Limburg Alarmstufe Rot gilt, ist kein Zufall. In beiden Provinzen ist der Boden in den Naturgebieten besonders sandig. Bäume und Sträucher bekommen nur wenig Wasser und sind sehr trocken. Schon ein einziger schwelender Zigarettenstummel oder Glasscherben können in einen Flächenbrand ausarten.

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