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Symbolisch: Das Atomium ist wieder für die Besucher offen

Am Pfingstmontag eröffneten Prinzessin Astrid, Erzherzog Lorenz und Premierministerin Sophie Wilmès feierlich das Atomium in Brüssel, das zweieinhalb Monate lang aufgrund der Corona-Bestimmungen geschlossen war. Diese weltbekannte Sehenswürdigkeit, die von einem Verein betreut wird, verlor in dieser Zeit alleine rund 3 Mio. € an entgangenen Eintrittsgeldern, die einen wesentlichen Teil der Jahreseinnahmen darstellen.

Die Zeremonie fand bei guter Laune statt, denn die Mitarbeiter des Atomiums trugen rote Mundschutzmasken mit einem Smiley drauf. Dies zeigte auch, wie wichtig diese Eröffnung dieses ohnehin schon symbolträchtigen Monuments für Belgien ist. Auch Brüssels Bürgermeister Philippe Close (PS) zeigte sich hocherfreut: „Heute ist das Atomium wieder offen, das Symbol für Brüssel überhaupt.“

Für Premierministerin Sophie Wilmès (MR) soll diese Wiedereröffnung nach zweieinhalb Monaten auch motivierend wirken: „Das wichtig, denn es zeigt unsere neue Lebensart. Diese steht einer Geselligkeit gemeinsam zum Beispiel mit der Familie an diesem symbolischen Ort nicht mehr im Wege.“

Um 11 Uhr am Pfingstmontag durften die ersten Besucher das Atomium wieder besuchen. Sie wurde dabei auf ihre Körpertemperatur getestet und mussten eine Mundmaske tragen. Sie waren mehr als nur willkommen, denn die Betreiber des Atomiums mussten in den vergangenen Wochen auf rund 3 Mio. € an Eintrittsgeldern verzichten. Eintrittskarten decken 93 % der Unkosten. Die meisten Besucher, rund 70 %, sind normalerweise ausländische Touristen, doch jetzt sind die Belgier dazu aufgerufen, auch noch einmal hierherzukommen.

Nebenbei bemerkt, die Zoos von Antwerpen und Plankendael in Flandern sind seit Pfingstmontag ebenfalls wieder geöffnet. Besucher sollten vorher, wie inzwischen bei fast allen Museen, Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, ihr Kommen anmelden und über die jeweiligen Webseiten reservieren. Das gilt übrigens auch für das Atomium. 

Nicolas Maeterlinck

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