Yorick Jansens

Antwerpen will seine historische Altstadt fußgängerfreundlicher gestalten

Jetzt, wo im Zuge der Lockerungen der belgischen Coronamaßnahmen wieder die Geschäfte geöffnet sind und da ab der kommenden Woche auch wieder Cafés, Kneipen, Bistrots und Restaurants wieder öffnen dürfen, soll die flämische Hafenstadt ein Stück weit attraktiver werden.

Koen Kennis (N-VA), in Antwerpen Stadtrat für u.a. Tourismus, Mobilität und Mittelstand, will nach und nach die historische Innenstadt der Hafenmetropole fußgängerfreundlicher gestalten.

Dieses Zentrum mit zahlreichen historischen Gebäuden, die teilweise aus dem 16. Jahrhundert stammen, soll schrittweise bis 2024 in einigen Bereichen vollständig zur Fußgängerzone werden und an anderen Stellen zu eine verkehrsberuhigten Zone mit Tempolimit umgewandelt werden.

Kennis sagte dazu: „Von den 73 Kilometern Straßen in der Innenstadt sind derzeit 13 % Wohngebiet und 28 % autofrei oder verkehrsberuhigt. Durch die derzeitigen Planungen kommen 16 % Wohngebiet hinzu und weitere 29 % verkehrsfreie- oder verkehrsberuhigte Zone.“

Innerhalb der kommenden vier Jahre sollen so 83 % der Straßen im innerstädtischen Bereich und im Altstadtviertel zu einem fußgängerfreundlichen Bereich werden, was sowohl die eigenen Einwohner freuen wird, als auch die Touristen aus aller Welt, die dann hier ungestört spazieren gehen oder touristische und historische Stadtwanderungen machen können. 

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