Die Modegeschäfte erholen sich langsam wieder vom Lockdown

Knapp ein Monat nach der Wiedereröffnung nach dem Corona-Lockdown haben die Mode- und Bekleidungsgeschäfte in Belgien wieder etwa 75 % ihres vorherigen Umsatzes erreichen können. Die Voraussichten sind hier eher positiv und die Geschäftsleute hoffen, dass die Wiederöffnung der Gastronomie ab dem kommenden Montag mehr Schwung für die Kundschaft bringen, um wieder in die Läden zu kommen.

Nach und nach haben die Verbraucher im vergangenen Monat Mai dann doch wieder den Weg in die Modeshops gefunden, obschon die Geschäftsleute einige Hygiene- und Abstandsregelungen vorsehen mussten, die einen Einkauf nicht immer einfach gestalten.

Auch die Geschäfte am langen Pfingstwochenende sind eher gut gelaufen, wie Bart Lodewijckx vom flämischen Mittelstands- und Selbstständigen-Verband Unizo in der Provinz Limburg gegenüber VRT NWS angab:

„Wir hören, dass die meisten Geschäfte in den vergangenen vier Wochen rund 75 % des Umsatzes erreichen konnten, den sie im Mai letztes Jahr erreicht hatten. Das ist mehr, als wir erwartet hatten, doch das reicht noch nicht, um die Verluste der Zeit zu kompensieren, wie wir während der Schließungen erlitten haben.“

Der Fachverband Mode-Unie stellte in diesem Zusammenhang fest, dass zwar weniger Kunden in die Läden gehen, doch dass diese sehr zielgerichtet shoppen, also genau wissen, was sie suchen und brauchen, und sie legen mehr an, als im Normalfall.

Bei Unizo geht man davon aus, dass die Geschäfte in den Innenstädten besser laufen, wenn auch die Gastronomie nächste Woche in Belgien wieder öffnen darf. Dann, so Bart Lodewijckx, steigere sich hoffentlich das „Einkaufserlebnis der Kunden“. 

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