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COVID-19-Infektion als Berufskrankheit für Arbeitnehmer in kritischen Sektoren anerkannt

Belgiens Bundessozialministerin Maggie De block (Open VLD), der Minister für den öffentlichen Dienst David Clarinval (MR) und Innenminister Pieter De Crem (CD&V) erweitern die Anerkennung von COVID-19 als Berufskrankheit auf Arbeitnehmer in allen zwingend notwendigen Wirtschaftsbereichen. Bisher galt dies bereits für Mitarbeiter des Gesundheitswesens, freiwillige Feuerwehrleute und Sanitäter in den Notfallzonen.

Nun können auch Mitarbeiter, die während der Coronakrise und dem dadurch verordneten Lockdown seit Mitte März in Lebensmittelgeschäften oder als Polizeibeamte tätig waren, Anspruch darauf erheben.

Dabei handelt es sich um Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice arbeiten konnten oder die aufgrund der Art ihrer Tätigkeit nicht immer einen Abstand von 1,5 Metern einhalten konnten. Dies gilt auch für eine große Gruppe von Beamten.