250 Kameras werden im Sommer die Menschen in den Küstenbadeorten zählen

Ein Netz aus 250 intelligenten Überwachungskameras soll im kommenden Sommer die Gäste in den Städten und Gemeinden an der belgischen Nordseeküste zählen. Falls irgendwo ein Gedränge entsteht, in dem die Corona-Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden können, warnen diese Kameras die kommunalen Behörden, die dann unmittelbar einschreiten können.

Mit diesem Kameranetz wollen die Städte und Gemeinden an der Nordseeküste für mehr Sicherheit in diesen Coronazeiten sorgen. Das Unternehmen Citymash aus Brügge wird rund 250 Kameras entlang der Küstenlinie anbringen. Diese Kameras arbeiten mit einer Software, die virtuelle Linien über die übertragenden Bilder ziehen.

Auf diese Weise können die lokalen Polizeizonen entlang der Strände, der Promenaden und in den beliebtesten Einkaufsstraßen die Menschenmassen, die mit Sicherheit auch in diesem Sommer entstehen können, im Auge behalten.

„Wir wollen den Leuten einen schönen Sommer bieten“, so Sabien Lahaye-Battheu vom Tourismusverband „Westtoer“ an der Küste gegenüber dem VRT-Sender Radio 2/Westflandern. „Wir müssen deshalb ein Auge auf die Gesundheit werfen. Darum möchten wir analysieren, wo zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten zu viel los ist.“

Niemand brauche dabei um seine Privatsphäre zu fürchten, gibt Mitch De Geest von Citymesh zu verstehen: „Wir nutzen die Kameratechnologie um die Bilder zu analysieren, doch wir geben sie nicht der Polizei oder andere Behörden weiter. Sie sehen diese Bilder also nicht. Wir liefern lediglich die Informationen zu bestimmten Orten, wenn es dort zu voll wird.“