Belgiens Ministerin De Block äußert sich kritisch zur Impfstoffbestellung vier anderer EU-Länder

Unser Land ist nicht begeistert von der Bestellung eines potenziellen Impfstoffs gegen das Coronavirus Covid 19, wie sie die Niederlande, Italien, Frankreich und Deutschland vorgenommen haben. Die vier kündigten diese Bestellung von 300 Millionen Impfdosen heute an, während die Wirksamkeit des Impfstoffs erst noch bewiesen werden muss. 

Die Entwicklung eines Impfstoffs könnte im günstigen Fall schon Ende des Jahres abgeschlossen sein, hieß es. Vertragspartner ist das Pharmaunternehmen AstraZeneca.

„Es ist wichtig, dass wir unsere Kräfte innerhalb Europas bündeln. Belgien ist dabei ein Vorreiter", sagt das Kabinett von Belgiens Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD, Foto)) hierzu.

"Zusammenarbeit mit der Europäischen Union bedeutet für uns, mit so vielen Mitgliedsstaaten wie möglich zusammenzuarbeiten. Deshalb haben wir die übergreifende Initiative der Europäischen Kommission mit Belgien immer unterstützt und nicht auch mit bestimmten Ländern separat verhandelt. Einige Länder haben dies wohl getan, aber wir halten das nicht für klug. So schwächen sie alle: die Dachinitiative der Kommission, aber auch Ihre eigene Position".

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