Die ersten Touristen bevölkern nach der Coronapandemie die flämischen Campingplätze

Die Campingplätze in Flandern empfangen  an diesem Wochenende wieder Touristen. Wer einen Zweiwohnsitz auf einem Campingplatz besitzt, konnte schon seit einigen Wochen wieder dorthin,  aber seit Montag sind die Campingplätze auch wieder für diejenigen geöffnet, die für einige Tage oder Wochen campen oder zelten wollen. 

Auf dem Campingplatz De Binnenvaart in Houthalen-Helchteren sind bereits Dutzende von Campern für ein paar Tage in der grünen limburgischen Landschaft eingetroffen.

Sonja und Hugo (Bild hierunten) aus Zemst haben gerade ihr Wohnmobil geparkt. "Wir haben uns so sehr darauf gefreut, diese drei Monate ohne Campingbesuch haben für uns sehr lange gedauert. Bis kurz vor dem Lockdown kamen wir hierhin. Wir sind hier sicher. auf unserem eigenen Grundstück, mit eigener Toilette, eigener Küche. Könnte nicht besser sein".

Auch Campingleiter Lode Nulmans ist mehr als zufrieden, auch wenn er in diesem Jahr bereits einen Teil der Saison verloren hat. "Diese letzten Monate mit all den schönen langen Wochenenden. Wir werden das nie wieder gutmachen können. Im Juli und August werden nicht mehr Gäste kommen, weil wir im April und Mai geschlossen hatten. Ich schätze, das bedeutet 30 Prozent weniger Umsatz".

Nulmans versteht auch nicht, warum die Campingplätze während der Coronakrise schließen mussten: "Schauen Sie her: so viel Platz, so viel Abstand. In den Niederlanden sind die Campingplätze immer geöffnet geblieben. Warum konnte das nicht auch hier der Fall sein?"

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