Krankenwagenfahrer während Einsatz in Anderlecht (Brüssel) ins Gesicht geschlagen

Ein Sanitätsfeuerwehrmann wurde am Freitagabend gegen 21.00 Uhr Opfer eines tätlichen Angriffs. Der Mann wurde geschlagen, als er einen Verletzten zum Bracops-Krankenhaus in Anderlecht transportierte, erklärte Feuerwehrsprecher Walter Derieuw am Samstag.

Als sich der Krankenwagen dem Krankenhaus näherte, blockierte ein Auto, das er überholen wollte, den Fahrweg. Der betroffene Fahrer stieg aus dem Fahrzeug aus, ebenso der Krankenwagenfahrer, der daraufhin einen Schlag ins Gesicht erhielt.

Eine Polizeistreife aus der Zone Brüssel-Süd konnte den Fahrer festnehmen, der aufs Polizeirevier gebracht wurde. Dort musste er sich wegen vorsätzlicher Körperverletzung verantworten.

Dies ist eine völlig grundlose Aggression

Der Verletzte, der sich im Krankenwagen befand, kam trotzdem sicher im Krankenhaus an. Der Krankenwagenfahrer, der sich nach dem Angriff in einem Schockzustand befand, wurde dort ebenfalls behandelt, und ihm wurde psychologische Unterstützung zur Verfügung gestellt. Er ist für einige Tage arbeitsunfähig.

"Dies ist eine völlig grundlose Aggression", sagte Eric Labourdette  von der Feuerwehr und medizinischen Nothilfe der Region Brüssel-Hauptstadt (Siamu).

Der Fahrer des Krankenwagens reichte eine Klage ein, der sich die Geschäftsführung der  Siamu anschloss.