Trotz hochsommerlichen Wetteraussichten: Rettungsschwimmer sind erst am nächsten Wochenende auf Posten

Wer vor dem 27. Juni im Meer Erfrischung sucht, riskiert ein Bußgeld von 250 Euro. Die Rettungsschwimmer an der belgischen Küste beziehen erst am folgenden Samstag ihre Aussichtstürme am Strand.

Wer sich bei dem angekündigten Hochsommerwetter trotzdem ins Wasser wagt und gegen das Badeverbot verstößt, handelt auf eigenes Risiko und riskiert ein Bußgeld von 250 Euro.

Die Bürgermeister der Küstengemeinden gehen nicht davon aus, dass es einfach sein wird, sich an das Verbot zu halten. Die Polizei wird regelmäßig zu Kontrollen ausfahren. Strömungen sind eine große Gefahr und können unvorsichtige Schwimmer fortreißen. Ohne Beaufsichtigung der Strände raten die Bürgermeister davon ab, es auf eigenes Risiko zu versuchen.

Am Zilvermeer-See in Mol bei Antwerpen darf wohl geschwommen werden. Allerdings ist die Anzahl Besucher aufgrund der Corona-Eindämmungsmaßnahmen beschränkt. Besucher müssen erst eine Tageskarte im Webshop des Erholungszentrums kaufen. Der Badesee Blaarmeersen in Gent ist erst ab dem 1. Juli zugänglich. Auch hier müssen Besucher ihren Platz am Seeufer erst reservieren.

Badesee Zilvermeer in Mol bei Antwerpen
Foto: Radio 2

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