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Oostende ehrt Constant Permeke mit einer Ausstellung in der Venezianischen Galerie

Der flämische Maler Constant Permeke (1886-1952) gilt, zusammen mit Gustave De Smet und Frits Van den Berghe, als einer der wichtigsten Expressionisten Flanderns. Geboren in Antwerpen, zog er 1912 nach Oostende, wo er unter den hart arbeitenden Fischersleuten lebte. Eine Ausstellung zeigt seine Verbundenheit mit der Küstenstadt. 

Die künstlerische Leiterin der Ausstellung Els Vermeersch erklärt die starke Bindung des Kunstmalers mit Oostende. Nach seinem Kunststudium in Brügge und Gent war Permeke zunächst nach Sint-Martens-Latem, in eine avantgardistische Künstlerkolonie, übersiedelt. 1912 zog es den Maler nach Oostende: "Permeke stellt sich immer auf die Seite der Fischer. Er zieht es vor,  in ihrem Viertel, im Vuurtorenwijk, zu wohnen, ein sehr armer Stadtteil von Oostende. Er war ausgesprochen mitfühlend." 

Permekes Werke werden häufig als düster und schwer umschrieben. Seine Landschaften reduziert er auf geometrische Flächen, seine Figuren sind  monumental und vereinfacht.

Die Venezianische Galerie zeigt eine andere Facette seines Schaffens: In den 1920er Jahren widmete er sich zwar auch schon dem Leben der Fischer und ihrer harten Arbeit, aber er malte in hellen, warmen Farben, die eher an die Impressionisten erinnern. Erst viel später wendet  Permeke sich dem Expressionismus zu. 

Die Ausstellung umfasst Werke, die zum größten Teil aus privaten Kollektionen stammen und nur aus diesem Anlass zu sehen sind.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 8. November. Informationen über Eintritt und Zugangsbedingungen gibt's auf der Website von Oostende