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"Still standing": Kulturschaffende  fühlen sich im Stich gelassen und erstarren aus Protest zu Statuen

In Brüssel, Antwerpen, Gent, Leuven, Lüttich und in anderen Städten haben Kulturschaffende (Künstler, Techniker, Mitarbeiter aller Kunstgattungen) am Donnerstag gegen die mangelnde Unterstützung seitens der Behörden protestiert. Seit dem Ausbruch der Corona-Epidemie und der Verhängung des Lockdowns liegen kulturelle Aktivitäten so gut wie still. Nachdem die Wirtschaftssektoren Mitte Mai wieder hochgefahren wurden, bleibt der Kultursektor auf der Strecke. Die Kulturschaffenden bedauern nicht nur, dass die Behörden sich nicht auf Maßnahmen einigen können, sondern auch, dass sie noch nicht wieder arbeiten dürfen. Erst ab dem 1. Juli sind kleinere Veranstaltungen zugelassen: 200 Personen in geschlossenen Räumen, 400 Personen im Freien. Ein Gesetzesvorschlag der Grünen und der Sozialisten über Hilfsmaßnahmen wurde von den anderen Parteien zu einer Prüfung an den Staatsrat verwiesen. Über diesen Vorschlag wird erst am 9. Juli erneut abgestimmt.

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