Wouter Jaspers

Vandalen beschmieren Graffiti-Homage an George Floyd in Strombeek-Bever

In Strombeek-Bever, einer Teilgemeinde von Grimbergen im Norden von Brüssel, haben Vandalen ein Fresko beschmiert, das Graffitikünstler zu Ehren des durch Polizeigewalt ums Leben gekommenen US-Amerikaners George Floyd angefertigt hatten. Der Tod Floyds hat weltweit für Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus ausgelöst - auch in Belgien. Die Schmierereien sind wohl bei den Gegnern solcher Proteste zu suchen.

Das riesige Graffiti zu Ehren von George Floyd wurde unter anderem mit Wörtern, wie „robber“ („Räuber“), „no hero“ („kein Held“) oder „drugdealer“ (Drogendealer) verunziert.

Die Schmierereien sind über die gesamte Breite dieses monumentalen Werks, dass Graffitikünstler an einer Mauer des Recyclingparks der Gemeinde angebracht hatten, verteilt.

Damit zielen die Verursacher wohl auf die Straffälligkeit des dort abgebildeten Mannes ab, der in seinem Leben mehrmals wegen Drogenverstößen verurteilt wurde und auch wegen eines bewaffneten Überfalls.