Achtzehn LKW nach Kontrollaktion bei litauischen Spedition in Westflandern beschlagnahmt

Bei einer groß angelegten Inspektion bei einem Transportunternehmen in Geluwe, Westflandern, wurden am Samstag  achtzehn Lastwagen beschlagnahmt. Die Bundespolizei teilte dies in einer Pressemitteilung mit.

Die Verkehrspolizei, die Polizeizone Arro Ypern, die Kripo Westflandern, die Arbeitsinspektion und die Wohnungsinspektion haben ein dort ansässiges litauische Unternehmen einer gründlichen Inspektion unterzogen. Alle anwesenden Fahrerkabinen wurden überprüft, wobei auch Verstöße gegen das Sozialstrafrecht, die Arbeitsbedingungen und Löhne der Beschäftigten sowie Verstöße gegen die Umweltgesetzgebung überprüft wurden. Fünfundzwanzig Mitarbeiter wurden befragt. Sie kamen u.a. aus Weißrussland, der Ukraine und Kirgisistan.

Auf der Grundlage der ersten Feststellungen beschloss der Arbeitsinspektor, 18 Lastwagen zu beschlagnahmen: 16 Lastwagen in Geluwe, sowie zwei Lastwagen des Unternehmens, die sich in Houthalen befanden. Ein Servicefahrzeug wurde ebenfalls stillgelegt. Diese Beschlagnahmungen wurden wegen Verstößen gegen das Sozialstrafrecht veranlasst. Eine Wohnung im Firmengebäude, in dem sich einige Mitarbeiter aufhielten, wurde für unbewohnbar erklärt.

Schon seit einiger Zeit auf dem Radar

Das Unternehmen, das mit Fahrzeugen arbeitet, die in Litauen, Polen und Estland zugelassen sind, war bereits auf dem Radar der Sicherheitsdienste. Bei den Lastkraftwagen dieser Firma wurden Verstöße unter anderem bei der Kalibrierung des Tachographen, des Geschwindigkeitsbegrenzers und der technischen Inspektion der Fahrzeuge festgestellt. Das Unternehmen musste sofort 40.000 Euro an Geldstrafen zahlen.

Darüber hinaus hatte es Beschwerden von Personen gegeben, die in der Nähe des Unternehmens wohnten. Sie wiesen auf die Unannehmlichkeiten hin, die von den Fahrern an Wochenenden in der Nachbarschaft und auf einem Parkplatz an der Autobahnausfahrt in Beselare verursacht wurden.

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