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Corona-Statistik: Die Zahl der Neu-Infizierungen steigt sehr leicht weiter

Die durchschnittliche Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus ist im Zeitraum 1. bis 7. Juli in Belgien leicht angestiegen. Das entspricht an diesem Samstag 84 Fällen, sprich einem Anstieg um durchschnittlich 4 % im Vergleich zum Zeitraum zwischen dem 24. und dem 30. Juni. Das staatliche Gesundheitsamt Sciensano analysiert diese Entwicklung seit einiger Zeit auf Wochenbasis, bzw. in einem täglichen 7-Tage-Rhythmus. 

Nach Ansicht von Sciensano bleiben die Zahlen in diesem Bereich mehr oder wenige stabil mit einem sehr leichten Anstieg, der aber nicht beunruhigend sei. Innerhalb der letzten beiden Wochen lag die Zahl der täglichen Neu-Infizierungen zwischen 80 und 85 Fällen.

Aus den Sciensano-Statistiken ist ersichtlich, dass sich der leichte Anstieg der Neu-Infizierungen vor allem in der Provinz Antwerpen zeigt, wo die Zahl auf Wochenbasis um 41 % angestiegen ist. Belgienweit ist die Altersgruppe der 50 bis 59-Jährigen am stärksten in dieser Hinsicht mit + 21 % betroffen, gefolgt von der Kategorie der 20 bis 29-Jährigen mit + 14 %. Das bedeutet, dass die aktive Bevölkerung derzeit am stärksten gefährdet ist.

Alle anderen Werte sinken weiter

Die Zahl der Corona-bedingten Krankenhausaufnahmen sank im 7-Tage-Durchschnitt von 11 auf 10 Patienten pro Tag und die Zahl der Sterbefälle sinkt ebenfalls weiter von rund 4 Fällen auf jetzt 2 Fälle. In ganz Belgien haben sich seit Ausbruch der Corona-Epidemie insgesamt bisher 62.496 Menschen mit dem Virus angesteckt, was in etwa 10 Fälle pro 100.000 Einwohner darstellt. Inzwischen sind leider in unserem Land 9.782 Corona-Patienten infolge dieses Virus gestorben.

Der sogenannte „R-Wert“ oder auch Reproduktionswert liegt in Belgien nach Angaben des Krisenzentrums seit einigen Wochen weiter bei 0,87. Das bedeutet, dass eine mit Covid-19 infizierte Person 0,87 andere Leute anstecken kann. Würde dieser „R-Wert“ über 1 liegen, könnte sich das Virus exponentiell wieder verbreiten, doch das ist in Belgien schon länger nicht mehr der Fall. 

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