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Seit Tagen randalieren feiernde junge Niederländer im Seebad Knokke

Das Seebad Knokke hat seit einigen Tagen ein bisher nie gekanntes Problem. Jugendliche aus den benachbarten Niederlanden entfliehen den dort noch geltenden strengeren Corona-Maßnahmen und amüsieren sich im Ausgehviertel der Stadt. Doch wenn hier die Sperrstunde anbricht, dann wollen sich diese Jugendlichen dem nicht unterordnen und es kam bereits zu Randale gegen die Polizei. Inzwischen sucht die Polizei von Knokke mit einem Foto nach einem jungen Mann, der einem Beamten einen Tritt gegen den Kopf versetzt.

Seit Anfang des Monats sorgen feiernde und ausgelassene Jugendliche aus den Niederlanden in Knokke für Probleme. In den vergangenen Tagen kam es verschiedentlich zu regelrechter Randale gegen die Polizei, wenn diese eingreifen musste, um die Sperrstunde im Ausgehviertel des Badeortes durchzusetzen. 

Doch auch schon vorher in den Abendstunden muss die Polizei eingreifen, wenn nur wenige der jungen Niederländer wollen sich an die Abstandsregeln halten, die aus Corona-bedingten Gründen in Belgien gelten.

Bei den Jugendlichen, die sich in Knokke gegen die Polizei wenden, handelt es sich mitunter um recht brutale Burschen. Vor einigen Tagen, am vergangenen Dienstag, trat einer von ihnen einem während einer Verhaftung sich in Richtung Boden beugenden belgischen Polizisten mit voller Wucht gegen den Kopf.

Dieser Tritt wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Mit Fotos daraus sucht die Polizei den Übeltäter (Fotos unten). Die Ermittler hoffen damit Zeugen oder Tippgeber finden zu können.

Zum neuen Wochenende hielt sich die Randale noch in Grenzen, trotzdem nahm die Polizei von Knokke zwei minderjährige Niederländer fest, die gegen die geltenden Coronaregeln und gegen die öffentliche Ordnung verstoßen hatten. Freitag- und Samstagnacht ließ sich die Sperrstunde allerdings fast problemlos durchsetzen. 

Politiezone Damme/Knokke-Heist
Politiezone Damme/Knokke-Heist

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