Christophe Ketels / COMPAGNIE GAGARINE

Der Kultur- und Veranstaltungssektor fordert Perspektiven

Der Kultur- und Eventsektor in Belgien hatte gehofft, dass der Sicherheitsrat neue Lockerungen mitteilen werde, z.B. dahingehend, dass die Besucherzahl bei Aufführungen erhöht werden kann oder dass wieder Messen, Tagungen und andere Veranstaltungen organisiert werden können. Vor allem im Kulturbereich, der von Corona besonders schwer getroffen wurde, brauchen die Akteure Perspektiven.

Vor einiger Zeit wurde angedeutet, dass für Veranstaltungen unter freiem Himmel ab dem 1. August 800 Zuschauer zugelassen werden sollen und in Sälen 400, was jeweils eine Verdopplung der Besucherzahlen bedeutet. Doch jetzt wurde die entsprechende Entscheidung um eine Woche verschoben. 

Serge Platel vom Verband der belgischen Konzertveranstalter hofft, dass es zu einer für die Musikszene positive Entscheidung kommen wird: „Wenn es hier nicht zu Lockerungen kommt, dann bedeutet das den Todesstoß für viele Veranstalter und Künstler.“

Inzwischen haben mehrere Kulturveranstalter Events geplant, auch wenn man damit noch nicht rund kommen kann.

Doch damit sollen zumindest wieder die zahlreichen am Rande des Ruins stehenden Soloselbständigen (Musiker, Schauspieler, Bühnenbauer und -bildner, Ton- und Lichtingenieure…) wieder arbeiten können. Von allen Seiten in diesen Bereichen kommt der dringende Ruf nach Perspektiven. 

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