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Flandern bietet auch Schaustellern und Markthändlern eine Corona-Prämie

Ab sofort können auch Unternehmer bei den flämischen Landesbehörden Corona-Prämien beantragen, die aus dem Schausteller- und Markthändlerbereich kommen. Das betrifft Unternehmer, die bisher noch nicht wieder aktiv werden konnten oder die nach wie vor große Verluste erleiden. Laut Landesarbeitsministerin Hilde Crevits (CD&V) bietet die aktuelle Regelung auch anderen Bereichen eine Unterstützung.

Die Unterstützungsprämie beläuft sich auf 2.000 € für Unternehmer, die auch einen Monat nach einer bestimmten Stufe der Corona-Lockerungen noch mindestens 60 % weniger Umsatz verzeichnen, als vor der Epidemie. Das betrifft nicht nur Schausteller oder Markthändler, sondern auch Betreiber von Wellnesszentren, Saunen, Casinos und Spielautomatenhallen sowie Freizeitparks, Festsäle, Kinos oder öffentlich zugängliche Schwimmbäder.

Diese Prämie galt bisher für Unternehmen, die jeweils nach dem 11. Mai, dem 18. Mai und dem 8. Juni wieder aktiv werden konnten. Die aktuelle Regelung betrifft jene, die seit der letzten Lockerung am 1. Juli wieder starten konnten.

Rückwirkend können auch Unternehmen einen Antrag auf diese Prämie stellen, die schon seit den ersten Lockerungen im April und Anfang Mai wieder geöffnet haben, jedoch noch stets Verluste erwirtschaften. Flandern zahlte bisher insgesamt rund 1,7 Mia. € an Hilfszahlungen oder Corona-Prämien an die zahllosen Selbständigen und Unternehmer in diesem belgischen Bundesland. 

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