Brabanter Killerbande: Die Suche nach einer Leiche wurde diesen Freitag erfolglos beendet

Im Zusammenhang mit der Killerbande von Brabant fanden am Donnerstag Ausgrabungen in Pécrot, in der Gemeinde Grez-Doiceau, im wallonischen Brabant, statt. Diese gingen diesen Freitag weiter, mußten dann aber ohne Resultat beendet werden, erklärte die Bundesstaatsanwaltschaft. Diese teilte nicht mit, ob es bereits neue Erkenntnisse gebe.

Die Killerbande von Brabant ist eine Gruppe, die für eine Serie von Raubüberfällen verantwortlich gemacht wird, die sich zwischen 1982 und 1985 überwiegend in der belgischen Provinz Brabant ereigneten und 28 Todesopfer und über 20 Verletzte forderten.

Laut den Zeitungen des Verlags „Sudpresse“ suchten die Ermittler nach der Leiche des Mannes, der damals "der Schütze" genannt wurde. Die Staatsanwaltschaft gab dazu keinen Kommentar ab und bestätigte lediglich den Zusammenhang mit dem Fall und dass die Grabungsarbeiten in der Region Pécrot stattfanden.

Bis Mitte Juni hatte die Bundespolizei etwa 120 Informationen erhalten, nachdem im Rahmen der Ermittlungen zum Fall der Brabanter Killerbande ein neuer Zeugenaufruf ergangen war.

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