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Corona-Krise: Hausärzte und Freiwillige in Antwerpen beginnen mit lokalem Kontakt-Tracing

Im Antwerpener Bezirk Borgerhout und im Stadtviertel 2060 beginnen Hausärzte und medizinisch geschulte Freiwillige nächste Woche mit der Kontaktnachverfolgung von Corona-Patienten. Das hat die Provinzgouverneurin Cathy Berx (CD&V) mitgeteilt. Die Befürchtung, dass eine zweite Ansteckungswelle bevorsteht, hat die Ausführung eines lokalen Tracings beschleunigt.

Solange auf Landes- oder Bundesebene keine genaueren Daten über Corona-Infizierte erhoben und an die lokalen Behörden weitergegeben werden, will Provinzgouverneurin Cathy Berx eine lokale Initiative in Antwerpen unterstützen: „Der Hausarzt soll seinen Corona-Patienten nach u. a. dessen Kontakte, Arbeit und Freizeit befragen.“

Eine Kontaktuntersuchung auf lokaler Ebene soll die Kenntnisse über Infektionsherde nicht nur verbessern, sondern das ganze Verfahren auch beschleunigen.

Berx erwartet, dass andere Hausärzte sich der Initiative anschließen werden, sobald das System in Betrieb ist. Das Pilotprojekt beginnt nächste Woche in zwei Stadtteilen. Auch in anderen Teilen der Provinz Antwerpen können lokale Kontaktuntersuchungen stattfinden.

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