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Im Mittelpunkt der Ansprache von Belgiens König Philippe zum Nationalfeiertag steht die Corona-Krise

In seiner Rede zum morgigen Nationalfeiertag unseres Landes hat König Philippe, Belgiens Staatsoberhaupt, wie könnte es auch anders sein, die Corona-Krise mit all ihren Konsequenzen in den Mittelpunkt gestellt. Die Krise habe die Schwächen unserer Gesellschaft entblößt und auch die bestehenden sozialen Unterschiede verschärft, so der König. Zugleich habe man aber die Rolle des Staates und des öffentlichen Dienstes wiederentdeckt. Jetzt müsse es um den Wiederaufschwung gehen; und vor diesem Hintergrund erwarte das ganze Land jetzt dringend eine beschlussfähige und stabile Regierung.

König Philippe denkt zunächst an all die Menschen, die einen Angehörigen verloren haben; auch an diejenigen, die um ihren Job oder ihre Existenz fürchten müssen. Diese Krise habe die Schwächen unserer Gesellschaft offenbart und habe zu aller erst die Schwächsten unter uns getroffen.

Gleichzeitig habe diese Krise, eine wie wir sie noch nie erlebt haben, auch unsere Qualitäten offenbart: gegenseitige Hilfe und Fürsorge.

Natürlich sei nicht immer alles perfekt gelaufen, aber das Land habe standgehalten. Ab jetzt wird es aber um den Wiederaufschwung gehen; wobei: vielleicht kann das ja auch eine Art "Neuanfang" sein. Wir haben die Chance, unsere Gesellschaft insgesamt neu auszurichten. Erneut bricht der König also eine Lanze für eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft.

Abschließend natürlich ein Appell, der nicht fehlen darf: „Um jeden an Bord zu kriegen, brauchen wir jedoch einen klaren Kurs.  Das ganze Land erwartet jetzt dringend die Bildung einer beschlussfähigen und stabilen Regierung.  Enttäuschen wir es nicht.  Gelingen wird uns das Ganze aber nur, wenn wir Mut beweisen und über unseren eigenen Tellerrand hinausschauen.“

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