Jens D'Haeseleer

Asiatische Riesenhornisse in Leuven und Herent gemeldet, aber Nest noch nicht gefunden

Die Imker im flämischen Brabant sind gewarnt: In den letzten zwei Wochen ist sowohl in Leuven als auch in Herent eine asiatische Riesenhornisse gesichtet worden. Die aus Asien eingeschleppte Hornissenart bedroht die hiesigen Honigbienen und kann ganze Bienenkörbe und Stämme zerstören.

„Die asiatische Hornisse ernährt sich indirekt von Honigbienen. Sie trennt den Hinterleib der Honigbiene ab und verfüttert den Rest an ihre Nachkommen“, sagt Imker Staf Kamers.

Vermutlich stammen die in Leuven und Herent gefunden Exemplare aus demselben Nest.

„Das Nest muss so schnell wie möglich ausfindig gemacht werden. Was zurzeit nicht einfach ist“, sorgt Kamers sich, da die asiatischen Hornissen ihr Nest in den Baumkronen bauen. Meistens entdecken wird das Nest erst im Herbst, wenn die Blätter fallen. Dann aber ist es zu spät: Die Königin schwärmt Ende August aus und beginnt im nächsten Jahr eine neue Kolonie.“

Wer ein Wespennest in seiner Umgebung entdeckt, sollte auf jeden Fall die Feuerwehr rufen. Asiatischen Hornissen sind an ihrem schwarzen Körper und orangefarbenen Füße zu erkennen.

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