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Über eine halbe Milliarde Euro schlummern in Belgien auf „schlafenden“ Bankkonten

Ende Juni hatten Belgier 545 Millionen Euro auf so genannten schlafenden Konten deponiert. Das sind 6 Prozent mehr als Ende 2019 und 83 Prozent mehr als 2014, wie die Wirtschaftszeitung De Tijd in ihrer Wochenendausgabe berichtet.   Das sind gute Nachrichten für die belgische Staatskasse in diesen Zeiten der Geldknappheit, denn wenn das Geld nach mehreren Jahren nicht eingefordert wird, kassiert es das Finanzamt.

Ein Bankkonto wird als "schlafend" bezeichnet, wenn 5 Jahre lang keine Transaktionen stattfinden und wenn die Bank keinen Kontakt zu ihrem Kunden herstellen konnte. Hierfür kann es verschiedene Gründe geben. Oftmals ist der Kontoinhaber verstorben und wissen seine Erben nicht, dass er verschiedene Konten oder Anlagefonds bei mehreren Banken hatte.

Die Banken müssen mehrere Versuch unternehmen, um mit den betroffenen Kunden in Kontakt zu treten.  Gelingt dies nicht, wird das Geld an das Finanzministerium überwiesen.

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