Präparierung von Pottwal nach 30 Jahren so gut wie abgeschlossen

1989, kurz vor dem Valentinstag am 14. Februar, war ein todkranker Pottwal in Oostduinkerke angespült worden. Das Tier verendete wenige Stunden später am Strand. Wissenschaftler hatten damals beschlossen, das Knochengerüst zu bewahren und es irgendwann auszustellen.

Der Kadaver des 40 Tonnen schweren und 7 Meter langen Pottwals war in der Erde begraben worden, bis dass sich das Gewebe zersetzen und von den Knochen lösen konnte. Die Entfettung, die danach erfolgte, ist ebenfalls fast abgeschlossen, sagt Professor Pieter Cornillie der Universität von Gent: „Fehlt nur noch der Schädel des Tieres. Für den Schädel allein brauchen wir einen ganzen Kessel.“

Nach der Präparierung beginnt das Puzzeln. Sobald das Knochengerüst wieder zusammengebaut ist, wird Valentijn, wie der Pottwal wegen seiner Ankunft an einem Sonntagabend kurz vor Valentin genannt wird, im Fischereimuseum von Oostduinkerke ausgestellt. Dort soll er schon nächstes Jahr zu bewundern sein.

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