König Philipp hat die Mission von De Wever und Magnette für eine Regierungsbildung verlängert

Nach ihrer ersten Berichterstattung bei König Philipp ist die Regierungsbildungsmission von Bart De Wever (N-VA) und Paul Magnette (PS) bis zum 8. August verlängert worden. Die beiden Parteivorsitzenden waren am 20. Juli mit dieser Mission vom Staatsoberhaupt betraut worden.

Seitdem der flämische Rechtskonservative der N-VA Bart De Wever und der frankophone Sozialist der PS Paul Magnette einander in königlicher Mission trafen, war es auffallend ruhig um die beiden geworden. Was normalerweise als gutes Zeichen zu deuten ist.

Die Regierungsbildung ist allerdings kein leichter Auftrag. Das Misstrauen zwischen der N-VA und PS soll wieder zugenommen haben, nachdem die liberalen Parteien Open VLD und Mouvement réformateur (MR) ihre Wunschliste offen gelegt haben, falls sie als dritter Koalitionspartner in Frage kämen.

N-VA und PS brauchen eine dritte Regierungspartei für eine Mehrheit. Obwohl eine der beiden liberalen Parteien für eine Mehrheit in der Kammer reichen würde, haben die Open VLD und die MR bereits angekündigt, nur gemeinsam an einer Regierungskoalition teilzunehmen.

N-VA und PS werfen dem Vorsitzenden der frankophonen Liberalen, Georges-Louis Bouchez, vor, er wolle einen Keil zwischen N-VA und PS treiben, damit die aktuelle Premierministerin Sophie Wilmès (MR) länger im Amt bleiben könne.

Meist gelesen auf VRT Nachrichten