"Staycation": Limburg hat vom Urlaub im eigenen Land profitiert

Das Verkehrsamt Toerisme Limburg hat 200 Hotels und Zimmervermieter nach den Übernachtungen im Juli befragt. Mit 700.000 Übernachtungen in der Provinz wirkt sich der „Staycation“-Effekt der Corona-Maßnahmen deutlich zu Gunsten des Tourismus in Limburg aus.

Die Provinz hatte zudem eine Werbekampagne mit einem Limburger Promi (Matteo Simoni) veranstaltet. Die Website visitlimburg.be registrierte sofort fünf Mal mehr Besucher. Im Durchschnitt schauten sich 10.000 Besucher die touristischen Angebote der Provinz an. Zuweilen wurden sogar 15.000 Besucher registriert. Der Tourismusverantwortliche Igor Philtjens stellte auch eine Verjüngung der Besucherprofile fest. Mehr und mehr Personen suchen die Website auch direkt auf: „In diesem Sommer konnte sich Limburg als beliebte Urlaubsregion, neben den Ardennen und der Küste, profilieren“, freut sich Philtjens.

Die Königsfamilie hatte Bokrijk im Juli besucht und war u. a. durch den See geradelt.

Wie wird August? Die Verschärfung der Corona-Schutzvorschriften hat zum Stornieren der Übernachtungen im August geführt. Nur 51 % der Betten waren für August reserviert (66 % im gleichen Zeitraum des Vorjahres).

Um einen dramatischen Rückgang der Besucher im August und in den darauffolgenden Monaten zu verhindern, ist eine neue Werbekampagne im Herbst geplant.

Limburgs Trümpfe?

Wunderschöne Naturgebiete, hervorragende und gut beschilderte Fahrradwege, die Maas, der Albert-Kanal, das Museum über ehemalige Dorfarchitektur in Bokrijk, Radeln in den Baumkronen, das Modemuseum in Hasselt, das Maasdorf Maaseik u. v. m. 

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