In Aalter werden Café- oder Restaurantbesucher elektronisch registriert

In Aalter in der Provinz Ostflandern werden die Besucher von Kneipen, Cafés, Restaurants und anderen Gastronomiebetrieben im Rahmen der Corona-Auflagen elektronisch registriert. Das bedeutet, dass sie einfach nur ihre ID-Karte, also ihren elektronischen Ausweis in den entsprechenden Kartenleser des Lokals einführen müssen.

Das System ist einfach: Kunden der Gastronomie in Aalter führen am Eingang der Lokale schlicht und einfach ihre ID-Karte in den entsprechenden Leser ein, fügen eine Telefonnummer zur raschen Kontaktaufnahme im Falle einer möglichen Infizierung hinzu („contact tracing“) und sind damit registriert.

„Dadurch entsteht weniger Hantier mit Papieren und Formularen“, so Belgiens Innenminister Pieter De Crem (CD&V), gleichzeitig amtierender Bürgermeister von Aalter, „Die Angaben werden nur 14 Tage lang aufbewahrt und stehen nur den Gesundheitsbehörden zur Verfügung.“

Die ostflämische Stadt hat diese Art der Corona-Registrierung auch bereits auf Besuche im Rathaus und sogar auf dem Wochenmarkt ausgeweitet. Diese Vorgehensweise bringe allen Vorteile, so De Crem gegenüber dem VRT-Regionalsender Radio 2/Ostflandern : „Für Kunden und Geschäftsleute ist die Registrierung viel einfacher und falls sich danach Problem mit Infizierungen erweist, kann jeder Betroffene viel einfacher kontaktiert werden.“

Aalter ist die erste Gemeinde in Belgien, die so bei der Registrierung von Kontakten in der Gastronomie und in anderen Bereichen vorgeht. Bürgermeister und Innenminister De Crem hofft, dass diese Idee Nachahmer in anderen Städten und Gemeinden findet. 

Aalter

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