Mehr Seehunde an den Ufern der Schelde aufgetaucht als in den Vorjahren

An den Ufern der Schelde in Temse bei Antwerpen tauchen jedes Jahr um diese Zeit Seehunde auf. Jedes Jahr werden sie zahlreicher, stellt Nine van Hooiweghen von Natuurpunt Waasland fest.

Bei Ebbe bleiben viele Spaziergänger an den Schelde-Ufern stehen, um den Seehunden im seichten Flusswasser und am Strand zuzuschauen. Ihre Anwesenheit ist aber auch ein gutes Zeichen für die Wasserqualität der Schelde.

„Seit der Klärung des Zenne-Zuflusses hat sich die Wasserqualität in der Schelde enorm verbessert“, unterstreicht van Hooiweghen. Der Fluss ist fischreicher denn je und lockt deshalb stets mehr Seehunde an: „Hier finden sie Futter.“

Nicht nur der Seehund hat den Weg zurück an die Schelde-Ufer gefunden. Auch der Biber lässt sich häufiger blicken, wie man an den gefällten Bäumen erkennt, die im Wasser liegen“ erklärt die Naturforscherin. Und auch der Fischotter ist dank des saubereren Wassers und des Fischbestands zurückgekehrt. Aber dieses scheue Tier wird nur selten beobachtet.

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