Spannende Orte: Halle in Flämisch-Brabant kann jetzt auch virtuell erlebt werden

Die Stadt Halle in Flämisch-Brabant am Brüsseler Rand hat sich etwas einfallen lassen, um weiterhin für Besucher attraktiv zu bleiben und trotz damit sowohl der Corona-Epidemie, als auch der aktuellen Hitzewelle, die auch Belgien in diesen Tagen trifft. Sie bietet Besuche in einigen Hotspots schlicht und einfach virtuell an.

Halle ermöglicht Besuche in der Sankt-Martinus-Basilika und in der traditionsreichen historischen Brauerei Boon an und dies mit virtuellen Rundführungen mit eigenem Navigieren über einen 360°-Blick mit zahlreichen Fotos und entsprechenden Erklärungen.

Über mehrere Infopunkten in diesen 360°-Bildern wird Wissenswertes mitgeteilt und zwar in einem Maße, wie sie auch von einem leibhaftigen Führer weitergegeben würden. Man kann sogar Bereiche in der Basilika besuchen, in denen dies eigentlich nicht möglich ist: Die Decken und den Plafond sowie den Bereich im Keller unterhalb der Krypta. Durch die besonders scharfen Bilder sind viele Details in den zahlreichen dort zu findenden Kunst- und Kirchenschätzen zu begutachten.

Das Gleiche betrifft auch den Rundgang durch die traditionsreiche Brauerei Boon in Halle, wo Besuche eigentlich nur mit Führungen zu erleben sind. Auch hier ist virtuell mit auffallend qualitativ guten Bildern ein besonderer Blick hinter die Kulissen möglich. Man kann quasi dem gesamten Brauprozess folgen und dem Funktionieren der dazu gehörenden Anlagen. Und zum Abschluss bietet ein Gang auf das Dach der Brauerei einen tollen Blick über Halle und die Nachbarortschaft Lembeek. Bei Boon werden klassische Biere aus Brabant gebraut: Geuze, Kriek, Faro, Lambiek, Framboise…

Alle Informationen bietet die kommunale Webseite der Stadt Halle. Hier werden übrigens für die nahe Zukunft weitere virtuelle Rundgänge durch Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde vorbereitet. 

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